Der neue und alte Quasselfritze.de

Lange ist her, das ich dieses Bloggen aktiv sowie regelmäßig mit neuen Inhalten befüllt habe, wahrlich und wahrhaftig vermisst habe ich das gelegentliche Schreiben von neuen Inhalten für meinen Blog.

Dennoch habe ich eine ganze Weile gebraucht um meine Lust & Freude für das Bloggen wiederzufinden, denn der letzte Artikel (obgleich noch unter anderer URL) in meinem aktuellsten Blog wurde am 04.04.2021 veröffentlicht und seither war sozusagen Funkstille was das Bloggen anbelangte bei mir.

So ein Neuanfang ist auch eine gute Gelegenheit für mich um auf jenen Bestandteil des Bloggen zurück zu schauen welcher schon erreicht wurde bis zu diesem Moment auf meiner Reise. Denn seine eigene Vergangenheit kennen um zu wissen wo der Weg den Anfang nahm sowie dadurch in der Gegenwart nun den eigenen Standpunkt zu kennen um die nächsten Schritte für die Zukunft kalkulieren zu können, das kann schon sehr hilfreich sein.

Wenn ich nun bedingt durch den Neuanfang mit diesem Blog so zurückschaue auf meine Anfänge mit dem Bloggen, dann wird ein wesentlicher Punkt innerhalb der Thematik definitiv sehr schnell klar.

Rückblickend betrachtet war die Entwicklung abzusehen.

Nämlich jene Fragmentierung in Form von ungefähr einer Hand voll an Blogprojekten, welche ich im Kern alle mit der selben Thematik als Grundlage führte und dennoch versuchte auf Umwegen eine klare Differenzierung der jeweils einzelnen Blogprojekte voneinander aufzubauen.

Einst hatte ich am 09.04.2007 mit nur 1 Blogprojekt den sozusagen Grundstein gelegt, was für ein paar Jahre auch vollkommen ausreichend war.

Damals im Jahre 2007 war das Internet noch ein anderer Ort, denn Facebook und Twitter waren zu dem Zeitpunkt noch relativ unbekannt in Deutschland sowie Europa und Bloggen war überhaupt DER geile heiße Scheiß, zumindest meinem Empfinden von damals nach zu urteilen.

Als dann dieses Facebook und Twitter bekannter wurden in jener Blogosphäre von einst, da wollte ich irgendwie dabei mitmachen ohne mich jedoch an eine dieser Plattformen direkt zu binden.

Das war dann damals wohl der entscheidende Punkt ab dem jener Anfang der Fragmentierung von einst für das spätere vorläufige Ende des Bloggen gelegt wurde von mir selbst ohne von dieser Fehlentwicklung damals auch nur irgendwie eine Ahnung gehabt zu haben in irgendeiner Art und Weise.

Total verrannt in der Fragmentierung…

Einst als Subdomain unter der damaligen Hauptdomain wurde dann so manches weiteres Blogprojekt von mir erschaffen, mit dem Ziel eines „kleinen Start“ neben dem Hauptblog in Form einer Subdomain sowie das jedes einzelne Blogprojekte zukünftig zu etwas komplett selbstständigen entwickelt wird von mir und dann auch eine jeweils eigene Domain erhält um bedingt dadurch dann bessere Einnahmen mit Werbung zu generieren.

  • Hauptdomain.de
    1. yatter.hauptdomain.de
    2. android.hauptdomain.de
    3. greenenergys.hauptdomain.de
    4. thefanfictions.hauptdomain.de
    5. foto.hauptdomain.de

Geld durch Werbung verdienen, das war damals im Jahre 2007 auch anfänglich für mich ein wesentlicher heißer Scheiß beim Bloggen im wahrsten Sinne des Wortes, denn diese ganze Layer an Werbeformen auf manchen Webseiten waren eine schreckliche sowie regelrechte Seuche des damaligen Jahrzehnt.

Geld kann den Charakter verändern…

Anfänglich konnte ich relativ gut was einsammeln an Geld durch Werbung auf den einzelnen Blogprojekten, doch mit voranschreitender Zeit machte sich immer wieder die Ermüdung durch das betreuen von diesen vielen unterschiedlichen Blogprojekten bei mir bemerkbar.

Was einst als reine Freizeitbeschäftigung sowie Spaß an der Sache von mir angefangen wurde, entwickelte sich erst zu einer Verlockung des Geldes um dann zur ungesunden Abhängigkeit davon zu mutieren und schlussendlich in totaler Überlastung sowie daraus resultierenden Zusammenbruch ein lange währendes Ende des Bloggen für mich zu finden.

Besser wäre ein Ende mit Schrecken gewesen, als wie ein Schrecken ohne Ende.

Denn dieses lange und qualvolle Ende des Bloggen für mich zog sich eine ganze Weile und fraß an meiner sowie der Substanz des Bloggen für mich, wie ein Schwelbrand im Unterholz eines Waldes.

Langsam und stetig verging mir die Freude an dem was ich einst tagtäglich gemacht hatte, neue Texte für meinen Blog schreiben weil genau das eben meine Leidenschaft war und immerhin ist!

Nun musste ich damals zeitweisen mehr schlecht als recht mich dazu zwingen überhaupt ein paar Zeilen zu schreiben, was rückblickend betrachtet Eine dieser Lektionen des Lebens war für mich welche alles nur noch schlimmer machten.

Denn somit wurden die Zeitabstände zwischen aktiven Schreiben und Pausen stetig mehr und verdrehten sich letztendlich in das genaue Gegenteil mit langen Phasen an Pausen und nur noch sehr kurzen mühseligen Episoden mit der passenden Lust zum Schreiben.

Schaffenspause für ein paar Jahre…

Dann am 04.04.2021 war erstmal vorläufig Schluss mit dem Bloggen für mich, denn an diesem Tag wurde der bis dato damals letzte Artikel veröffentlicht im Blog.

Allerdings hatte sich im Jahre 2018 schon einmal so ein denkwürdiger Zeitraum des totalen Stopp beim Bloggen ereignet, welcher knapp 24 Monate bis ins Jahre 2020 andauerte und somit als sozusagen Vorbote für das nachfolgend Ende im Jahre 2021 gesehen werden kann.

Resümierend betrachtet habe ich also eine mehrjährige Schaffenspause gemacht was das Bloggen angeht. Denn diese vergleichsweise kurze Episode im Jahr 2020 bis hin zum Jahr 2021 war nur ein relativ kurzes sprichwörtliches Intermezzo von einer letzten kreativen Eruption gewesen, was nicht von Dauer war.

Insgesamt etwa 4 Jahre, von Mitte des Jahres 2018 bis wieder zur Mitte des Jahres 2022, dauerte diese Schaffenspause für mich. Mit diesem Artikel nun ist mein Blog wieder da und ich bin zurück mit der Freude am Schreiben sowie Spaß an der Sache.

Denn innerhalb dieser in gewisser Weise kreativen Pause vom Schreiben war ich nicht durchgehend untätig, nur eben nicht aktiv was das Bloggen anbelangte, sondern habe anderweitig vorgesorgt um weiterhin meine Leidenschaft des Schreibens ansprechend für mich auch weiterhin zu kultivieren.

Ich habe diese Auszeit auch genutzt um eine für mich sehr wichtige Frage zu beantworten, nämlich Warum & Wozu ich dieses Bloggen mache.

Ein bisschen geholfen bei der Beantwortung dieser Fragestellung hat mir auch ein Artikel von Kaffeeringe, weil die einst selbst erarbeiteten Erkenntnissen nochmal von Wem anders zu lesen in ähnlicher Form sehr hilfreich sein kann.

Ich schreibe für mich.

Wenn die Inhalte welche ich in diesem meinen Blog veröffentliche für jemand anderen auch noch interessant sind und somit ein Mehrwert dadurch entsteht dann ist das eine gute Sache.

„Wer einen Fehler gemacht hat und nicht korrigiert, begeht einen zweiten.“

Konfuzius

Ich habe meine Fehler aus der Vergangenheit so gut wie mir möglich alle samt gesucht und erkannt sowie ausgiebig analysiert um basierend auf den Erkenntnissen daraus für mich die Zukunft dieses Neuanfang des Blog als Projekt besser zu gestalten.

Einst sagte Konfuzius, der Weg ist das Ziel.

Genau das ist mein Lebensmotto und demnach folgend werde ich diesen neuen Blog wieder langsam und stetig mit Inhalten befüllen, auch bestehend aus jenen vorhandenen älteren Artikel.

Da ich diese alten Inhalte manuell integriere zwecks aussortieren und bereinigen, wird dieser Integrationsprozess eine gewisse Zeitdauer in Anspruch nehmen was ich für mich als einen wunderbaren Bestandteil des Weg auf der Fortführung meiner Reise mit dem Bloggen ansehe.

Zudem sei an dieser Stelle schonmal explizit erwähnt, das zukünftig jene bis dato externen Inhalte welche unter Quasselkopf.de (basierend auf Mastodon) zu finden sind dann auch als sozusagen Rückkanal in den Blog mit intergiert werden.

Bildschirmfoto von joinmastodon.org

Wie diese Inhalte dann Wo an welcher Stelle im Blog genau integriert werden, dazu wird dann ein weiterer Artikel veröffentlich werden wenn diese Integration zu meiner Zufriedenheit abgeschlossen ist.

Kommentare werden zukünftig auch wieder möglich sein, allerdings in einer anderen Form und da diese Thematik sich so umfangreich gestaltet, wird dazu demnächst noch ein weiterer Artikel veröffentlicht.

Ich bin wieder hier, in meinem Revier. War nie wirklich weg, hab mich nur versteckt. Ich rieche den Dreck und atme tief ein und dann bin ich sicher wieder zu Haue zu sein.

Westernhagen 1998 – Wieder hier

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